„Die Welt als Wille und Vorstellung“ – Arthur Schopenhauer in Dresden


Der junge 26jährige Philosoph Arthur Schopenhauer wählte 1814 Dresden als den Ort, um seine originären philosophischen Gedanken systematisch zu entwickeln und zu formulieren. Er blieb vier Jahre in der Stadt. Anfang 1819 erschien: „Die Welt als Wille und Vorstellung“.

Damit wurde Dresden zum Geburtsort eines der großen Werke der Geschichte der Philosophie.
In dem Buch erklärt der junge Philosoph, ganz entgegen dem vorherrschenden Zeitgeist, die Welt sei in ihrem Kern nicht vernünftig, sondern zutiefst irrational -
nicht der Mensch: will, sondern: er muss wollen.

“Es ist ein Werk von solcher kosmischer Geschlossenheit und einschließender Gedankenkraft, daß man eine sonderbare Erfahrung damit macht: Hat es einen längere Zeit beschäftigt, so kommt einem alles andere - aber auch alles -, was man zwischendurch oder gleich danach liest, fremd, unbelehrt, unrichtig, willkürlich vor ...”.
(Thomas Mann)

Diesem bisher weitgehend unbekannten Aspekt Dresdner Stadtgeschichte widmet sich diese Webside und
eine Ausstellung im Palais im Großen Garten Dresden (vom 6. - 23. Juni)  -  siehe "Ausstellung".

Kontakt: Dirk Hessel, 0162 2737183, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.